Siemensareal
Integration des Siemens-Areals in der Stadt Zug
„Mit dem Siemens-Areal erhielt die Stadt eine wohl letzte und hervorragende Möglichkeit, die Stadtentwicklung in neue, kohärente Bahnen zu lenken. Man hat es hier in der Hand, sowohl gegen Norden wie auch gegen Westen städtebauliche und strukturelle Meilensteine zu setzen" freute sich die SP-Fraktion im grossen Gemeinderat noch 2002 . Wenn sich ein derart grosses Areal entwickelt, bleibt vielen BürgerInnen oft nur das grosse Staunen. Was genau geschieht nun heute, 8 Jahre später, auf dem Theilerplatz, der mal Italianità mit Kinos und einem "Stadtplatz" ins Areal bringen sollte (Dolfi Müller, damaliger Bauchef)? Gibt es jetzt doch kein Hotel im Hochhaus, das im Westen der Dammstrasse gebaut wird? Wie sieht es aus mit dem Lichtkonzept des Parkhauses? Usw., usf. Damit wenigstens die Mitglieder des Gemeinderats immer gut informiert würden, verlangte die Fraktion der SP/SGA*/CSV (*heute Alternative - die Grünen) 2002, dass die Stadt über die Entwicklung und Integration des Areals jährlich berichte. 8 Jahre später ist das dann zum ersten Mal geschehen. In der Debatte am 23.11.10 äusserte sich Martin Spillmann, FDP-Mitglied des GGR und Präsident der BPK (bis Ende 2010) unzufrieden. Es sei das Blaue vom Himmel versprochen worden, passiert sei wenig. Der Stadtrat sei offenbar gegen die "sehr potente Vertretung der Siemens schlicht und einfach nicht in der Lage, sich durchzusetzen". Der Grosse Gemeinderat nahm dann auch mehrheitlich "ablehnend Kenntnis" vom Zwischenbericht.
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Letztes Update 06.10.2011












